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94% unserer Teilnehmer

bestätigen, dass Landmark einen einschneidenden und dauerhaften Wandel in ihrem Leben bewirkt hat.

Auf dem Weg zu einer Veränderung (Auszug)

Auf den Weg zu einer Veränderung
von Sharon Walker
September 1993

"Überdenken Sie, was es bedeutet, ein Mensch zu sein", rät die Landmark Education, und entdecken Sie dabei eine neue „Lebensweise". Neugier und ein Hoffnungsschimmer brachten mich an einem sonnigen Freitagmorgen in einen langweiligen Konferenzraum. Mehr als eine Million Menschen haben das Landmark Forum und sein Vorgängerprogramm est besucht - ich wollte mal sehen worum all der Wirbel ging.

Ungefähr 150 Fremde befestigten ihre Namensschilder und setzten sich. Ich bereitete mich auf drei lange Tage vor: 9 Uhr früh bis Mitternacht und ein Dienstagabend. Ich dachte an den blauem Himmel draußen, und plötzlich erschien mir meine alte Lebensweise gar nicht mehr so übel.

Konnte ein drei Tage langer Kurs wirklich mein Leben verändern? Ich war skeptisch. „Es wird oft als ‚drei Tage lange Aufklärung’ bezeichnet“, sagte der amerikanische Kursleiter David Norris, „aber das ist Unsinn. Aber Sie erhalten einen neuen Blickwinkel, mit dem Sie auf Ihr Leben schauen. Was wir tun, ist, Ihnen einen neuen Anfang von etwas geben. Danach müssen Sie selber daran arbeiten".

Na, was bedeutet das alles für mich? Ich hatte es aufgegeben, nach Antworten zu suchen und hatte mein Schicksal akzeptiert. Natürlich war ich nicht perfekt - aber wer ist das schon? „Beim Forum geht es nicht darum, Sie in 0rdnung zu bringen“ bestätigte Miles Potter bei Landmark, "Es geht darum, daß Sie akzeptieren wer Sie wirklich sind".

Und dann war da all das Gerede, das echte Mitteilen, nicht nur anregende Sachen. Hatte das wirklich Bedeutung für mich? Konnte ich meine Seele vor einem Raum voller Leute entblößen? Ich bin nicht von der Art, die das tun kann - oder doch? Beim Forum lernt man, fixierte Ideen loszulassen. Es befreit einen für eine Zukunft voller Möglichkeiten - eine Zukunft, die nicht von der Vergangenheit bestimmt ist.

"Alle erreichen die andere Seite dessen, was sie aufhält, aber es geschieht auf unterschiedliche Weise für jeden Menschen", sagte Norris. Die meisten Leute verlassen den Kurs mit unglaublicher Lebensenergie, gesteigertem Selbstbewusstsein und besserer Kommunikationsfähigkeit besonders in engen Beziehungen.

Beim Forum gibt es nicht viele Übungen auf individueller Basis. Eigentlich ist es eine intensive, drei Tage lange Unterhaltung über das Leben. Jeder Teilnehmer kann aufstehen und etwas sagen, aber niemand wird gezwungen, seine schmutzige Wäsche in der Öffentlichkeit zu waschen. Das Forum arbeitet für Sie, sagt Landmark, ganz einfach, weil Sie im Raum sind.

Erstaunliche Dinge passieren. Eines der Glanzlichter des Forums ist die Verbesserung von Beziehungen, wenn man lang gehegte Ressentiments aufgibt. Die Teilnehmer werden ermutigt, einen 'Durchbruchs' Telefonanruf zu machen: Eine Frau rief ihren Ex-Mann an, mit dem sie seit 26 Jahren nicht mehr gesprochen hatte; eine andere vergab ihrem Vater, der sie vor 30 Jahren missbraucht hatte.

Es gibt eine Menge Jargon, aber bald gewöhnt man sich daran, von seiner Masche (Komplexe) und Geschichte (Leben) zu sprechen.

Ich hatte mich beim Forum mit der vagen Hoffnung eingeschrieben, Antworten zu finden, wie ich ohne Panik mehr leisten und die nagenden Zweifel loswerden könnte, die ich wie eine Fußfessel mit mir herumschleppte und die mich erschöpfte.

Nach drei Tagen Konfrontation mit  Ängsten, voller Lachen und Weinen und Infragestellen aller Dinge in meinem Leben ging ich erstaunlich gleichmütig nach Hause, aber ich schwebte einen Meter über der Erde. Es erschien mir, als hätte jemand die Spinnweben weggeblasen, den Entnebler aktiviert und alle Lampen gleichzeitig eingeschaltet.

Eine Woche lang war ich wundervoll ruhig ("was ist mit dir los, du klingst anders", bemerkte meine Brokerin). Ich schaffte all die Telefonanrufe mühelos, die ich seit langem verschoben hatte, und bewältigte meine Aufgaben bei der Arbeit ohne Verdruss. Nervosität und Zögern.

Das Telefon klingelte noch immer 100mal am Tag, aber es schien mich nicht zu stören. Ärger und Schwierigkeiten wurden schneller beigelegt. Ich konnte mich besser konzentrieren und zeigte echtes Interesse an dem, was andere sagten. Mein Leben hatte sich überhaupt nicht geändert, es schien nur, als ob alle Menschen um mich besser geworden wären.

Aber dann geschah es. Genau nach einer Woche war die Freudenzeit zuende. Ich verlor es - das herrliche Gefühl der Ruhe und Klarheit war weg. Das laute, wilde Chaos des Lebens setzte wieder mit Volldampf ein. Und da klingelte auch das Telefon schon wieder ...

Ich kann nicht sagen, dass man mich nicht gewarnt hätte. "Es gibt keinen Kurs oder Zaubertrank, der Sie von all Ihren Problemen erlöst", hatte Norris gewarnt. Er hatte natürlich recht: Mein Leben war noch immer dasselbe. Ich hatte dieselben Sorgen, Ärgernisse und Probleme. Nur hatte ich jetzt eine Wahl.

Das Forum verleiht keine pannensicheren Rezepte und Tipps, wie man mit dem Leben fertig wird. Keinen Aktionsplan für den Notfall. "Wir sind nicht an Antworten interessiert, aber Durchbrüche interessieren uns“, hatte Norris

erklärt. Für jemanden, der wie ich seit fünf Jahren bei Frauenzeitschriften arbeitete, war das eine bittere Pille. Was, keine praktischen Anleitungen Schritt für Schritt? Ich war vor Angst gelähmt.

Wo war ich also? Ich kann mit Überzeugung bestätigen, dass das Forum die Qualität meines Lebens transformiert hat. Alles ist beim Alten geblieben, aber dennoch ist es irgendwie anders. Es ist schwer zu definieren. Eine Teilnehmerin hatte beobachtet. „Ich hatte das Gefühl, mich geändert zu haben, und ich habe mich zum Besseren verändert''.

Es geht nicht darum, dass ich ganz aufgegeben hatte, mir Sorgen zu machen – immerhin hatte ich ja damit 27 Jahre lang Übung und habe es gut gelernt. Selbst das Forum verspricht keine Wunder.

Aber ich weiß jetzt, dass es einen ruhigen, zentrierten Platz jenseits der Tür gibt. Die Tür öffnet sich nicht leicht, aber zumindest weiß ich, wer den Schlüssel hat - nicht der Märchenprinz oder sonst jemand. Ich habe ihn.

Ausschnitt aus der Zeitschrift Health & Fitness September 1993.

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