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94% unserer Teilnehmer

bestätigen, dass Landmark einen einschneidenden und dauerhaften Wandel in ihrem Leben bewirkt hat.

Stadtkultur

Durch die Teilnahme am Landmark „Curriculum fürs Leben“ bekam ich Zugang zu den vielen Möglichkeiten, die es mir in 3 Monaten erlaubten, ein Projekt dieser Dimension durchzuführen.

Ich erlebte erstmalig, wie Kommunikation tatsächlich ein Zugang zu Kraft, Klarheit und Ausstrahlung war, die neue Realitäten erschuf und ermöglichte.

Mittwoch, 26. November 2003 1/ STADT / Seite 6

Eine weihnachtliche Soiree der besonderen Art findet am 1. Dezember um 18 Uhr in der Egidyenkirche statt: Das "1. Nürnberger Cello Orchester" spielt u. a. Werke von Johann Pachelbel, David Funck, Engelbert Humperdinck, und Heinrich Hartl.

Die Idee, Cellisten der beiden großen Nürnberger Orchester (Philharmoniker und Symphoniker), Cello-Lehrer von Musikhochschule und Musikschulen, freischaffende Cellisten sowie fortgeschrittene Cello-Schüler zusammen auf eine Bühne zu bringen, trägt der Cellist Peter Thalheimer schon länger mit sich herum. Inspiriert wurde er durch ein ähnliches Projekt der Berliner Philharmoniker.

Von dort erhielt er auch wertvolle Tipps für die Durchführung eines Projekts dieser Größenordnung. Die Umsetzung innerhalb von nur drei Monaten ist ein Wagnis und eine ganz besondere Herausforderung. Doch sie ist nicht zuletzt Teil einer Ausbildung, die Peter Thalheimer bei "Landmark Education" in Frankfurt absolviert, einem weltweit tätigen amerikanischen Bildungsinstitut bei dem Selbstausdruck und Führungsqualität bewiesen werden soll.

Die meisten Mitwirkenden des "1. Nürnberger Cello Orchesters" wurden persönlich von Thalhelmer angesprochen, angerufen oder- angeschrieben. Dabei gab es jedoch immer wieder Überraschungen, denn eigentlich dachte der Maestro, dass er die Nürnberger Szene kennt. "Schließlich habe ich hier studiert", sagt Peter Thalheimer. Immer wieder sei er aber auf ihm unbekannte Namen gestoßen.

Irgendwann hat sich die Zahl der Teilnehmenden dann bei 50 eingependelt. Es hätten durchaus 100 werden können, doch dann hätte man sich nach einem größeren Raum umschauen müssen. Die größte Schwierigkeit in der Vorbereitung war, alle Beteiligten unter einen Hut zu bekommen denn Philharmoniker und Symphoniker haben einen festen Proben- und Dienstplan.

"Alle sofort begeistert"

"Die ganze Sache macht riesigen Spaß, weil die Resonanz durchwegs positiv ist", sagt Thalheimer kurz vor der Premiere und strahlt dabei. Es sei eine Art Familientreffen und dann auch noch für einen guten Zweck, da waren alle sofort begeistert." Auch Dirigent Werner Andreas Albert. Er freut sich auf diese Aufgabe, denn er hat früher selbst einmal Cello gespielt. Ein Orchester, das ausschließlich aus Celli besteht, hat Albert in seiner langen Laufbahn bis jetzt aber noch nicht geleitet.

Thalheimer ist froh, mit ihm jemanden gewonnen zu haben, der viel Fingerspitzengefühl im Umgang mit Profis wie mit Laien habe. Und das scheint ein sehr wichtiger Punkt zu sein, denn die Liste der Mitwirkenden ist bunt gemischt.

Dieter Schurig zum Beispiel ist seit zwei Jahren pensioniert und mit 67 Jahren einer der ältesten Mitwirkenden. "Ich kenne fast alle", sagt er. Trotz seiner gut 38 Dienstjahre bei den Nürnberger Symphonikern kann er sich aber noch nicht so recht vorstellen, wie das alles so klingen wird. "Freilich habe ich früher auch mal in einem Cello-Ensemble gespielt", sagt er, "aber da waren wir zu fünft oder zu sechst. Jetzt sind wir 50!" Als die Anfrage kam, hat Dieter Schurig sofort zugesagt. Nicht nur, weil es sich um ein Benefizkonzert zugunsten der Nürnberger Wärmestube handelt, sondern auch, weil er sich freut, seine ehemaligen Kollegen wiederzusehen.

Zu den jüngsten Mitwirkenden zählt die 15-jährige Schülerin Aurea Prahse. Sie spielt seit sechs Jahren Cello und übt zwei Stunden pro Tag. Die Stücke hat sie drauf, aber ein bisschen aufgeregt ist sie schon, wenn sie daran denkt, mit all den "alten Hasen" zu spielen.

Peter Thalheimer hat genaue Vorstellungen über den Klang des Cello-Orchesters: 50 Celli können klingen wie ein überdimensionaler Bienenschwarm", schwärmt er. Eine Bereicherung für die Nürnberger Kulturlandschaft wird dieses Konzert in jedem Fall. Gut möglich, dass das Publikum auch ins Schwärmen kommt - und viel spendet für die Wärmestube.

 

 

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